Freitag, 3. April 2020

... von Herzen

von Jana Thormählen

wir sind nun angehalten, die Bewohner nach sogenannten Kohorten zu trennen.
Das heißt für uns, dass wir fortan nach unseren Wohnbereichsgruppen getrennt betreuen.
Die Bewohner nehmen also derzeit im Wohnbereichsverbund ihre Mahlzeiten ein und es finden keine wohnbereichsübergreifenden Gruppenaktivitäten mehr statt. Dies war ein schmerzhafter, nichts desto trotz ein notwendiger Schritt. Dies dient einzig und allein dem Schutz der uns von Ihnen Anvertrauten.

Vielleicht werden Sie am Telefon hören, dass Ihre Lieben mit dieser Maßnahme nicht glücklich sind. Wir sind es auch nicht. Wir alle sind angetreten, um die Menschen zusammen und ihnen Lebensfreude zu bringen. Derzeit wird uns das durch die Umstände erschwert.
Und alles wird dem Schutz der Gesundheit und des Lebens unterworfen.

Wir sind bemüht, allen diese Änderungen erträglich zu machen, in kleinen Gruppen förderliche Angebote zu gestalten und das Lachen nicht zu verlieren.

Herzliche Grüße aus unserer kleinen "Festung"!

Donnerstag, 2. April 2020

Heutige Aktivitäten



Nachdem wir nun einen weiteren Schritt zum Schutz unserer Bewohner vollzogen haben und die Wohnbereichsgruppen weitestgehend voneinander getrennt betreuen, finden verschiedene kleinere Aktivitäten im Hause statt.







Während eine Kollegin immer mit Einzelpersonen und Kleinstgruppen des einen Wohnbereiche spazieren geht, singt unsere (seit gestern neue) Kollegin aus Leibeskräften mit Bewohnern des anderen Wohnbereichs.

Betreuung innerhalb der Wohngruppen

Der Protection Plan zum Schutz vulnerabler Gruppen in Einrichtungen der Pflege nach dem SGB XI sieht eine "kontaktreduzierende Kohortenbetreuung" vor. Wir versuchen dieser Vorgabe zu entsprechen und haben einige Veränderungen vorgenommen. Die Mahlzeiten werden wie beschrieben in folgenden Räumlichkeiten eingenommen:

Wohnbereiche 1/4/6 in den Wohnzimmern und neu im Lichthof 
Wohnbereiche 2/3/5 in den Wohnzimmern und im Gesellschaftsraum
Wohnbereiche   7/8  in den Wohnzimmern und neu in der Sitzecke bei Zimmer 714

Die Nutzung des Gartens ist wie nachfolgend beschrieben geregelt:

Wohnbereiche 1/4/6 Garten beim Lichthof, Terrasse Wohnbereich 1 und Terrassen Wohnbereich 6
Wohnbereiche 2/3/5 Garten beim Gesellschaftsraum
Wohnbereiche  7/8    alle Balkone und in Begleitung Terrasse am Springbrunnen 

Natürlich ist eine Trennung in sogenannte "Kohorten" aufgrund der dementiellen Krankheitsbilder  nicht zu garantieren, organisatorisch haben wir uns jedoch auf die Vorgaben des Ministeriums und der Heimaufsicht eingestellt. 

Für viele BewohnerInnen ist diese Veränderung sehr ungewohnt uns stößt nicht immer auf Zustimmung. Wir tun alles dafür die BewohnerInnen "aufzufangen" und ihnen eine Stütze zu sein. 


Mittwoch, 1. April 2020

Heinz-Erhardt-Nachmittag

von Jana Thormählen

Montag, 30.03.2020 gab es nach dem Kaffee einen Heinz-Erhardt- Nachmittag: es wurde geklönt, biographische berichtet, bekannte wie weniger bekannte Gedichte, Verse und Geschichten vorgetragen und vor allem: gemeinsam gelacht.

"-Man nehme-
Seit frühester Kindheit, wo man froh lacht,
Verfolgt mich dieser Ausspruch magisch:
Man nehme ernst nur das, was froh macht,
Das Ernste aber niemals tragisch!"

Es sieht etwas anders aus in unserem Gesellschaftsraum. Aufgrund der allgemeinen Abstandsregeln, an die auch wir uns soweit wie möglich halten, sind wir im Gesellschaftsraum auseinandergerückt.

Aber auch das bringt unsere Herzen weiter zusammen.

Dienstag, 31. März 2020

Nächste Stufe des Schutzes wird ergriffen: Wir tragen Mund-Nasen-Schutz


Liebe Angehörige, liebe Freunde,
ab 31.03.2020 arbeiten wir bei direktem Kontakt zu Bewohnerinnen und Bewohnern im Zusammenhang mit pflegerischen Tätigkeiten mit Mund-Nasen-Schutz.

Am Montag den 30.03.2020 bekamen wir per E-Mail von der Heimaufsicht des Kreises Segeberg den
Protection-Plan
zum Schutz vulnerabler Gruppen in Einrichtungen der Pflege nach dem SGB XI und Leistungsangeboten der Eingliederungshilfe nach dem SGB IX
aus Anlass der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19
der vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein herausgegeben wurde (Hier klicken für den Link).

In diesem Plan wird zum Schutz der besonders gefährdeten Menschen, zu denen die Bewohnerinnen und Bewohner hier bei SCHEEL ohne Zweifel gehören, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen.

Der Mund-Nasen-Schutz schützt nicht den Träger vor Infektion sondern ausschließlich Ihre Angehörigen, indem es die beim Sprechen oder Husten entstehenden Tröpfchen des Trägers zurückhält.

Wir hoffen mit dieser Maßnahme einen weiteren Beitrag zur Gesunderhaltung der Bewohnerinnen und Bewohner zu leisten.





Nach wie vor sind die wichtigsten Maßnahmen die Einhaltung der Mindestabstände, die Händehygiene und, so leid es uns tut, die Unterlassung von Besuchen.

Donnerstag, 26. März 2020

Outdoor Konzert mit Alexandra Breuer und Jeannette Wibier

... was für eine wunderbare Idee von unserer Nachbarin
Jeannette Wibier.



Üblicherweise wird jeden Montag zusammen mit Frau Wibier im Hause musiziert und dabei vor allem gemeinsam gesungen.





Aufgrund von Corona wurde dieser Programmpunkt sofort gestrichen.

Die Idee von der Terrasse aus ein Outdoor Konzert zu geben, bei dem die Bewohner von drinnen zuhörten und sogar mitsangen war einfach fantastisch.


.




Wiederholung folgt ...



Montag, 23. März 2020

Impressionen vom heutigen Tag




Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen trotz der Kälte. Es wird im Haushalt und im Garten geholfen und wir sind guter Stimmung.

Liebe Grüße an alle.






Skype Videotelefonie möglich

Liebe Angehörige,

Sie möchten mit Ihren Angehörigen hier im Haus per Skype-Videotelefonie Kontakt aufnehmen?

Bitte rufen Sie uns an, dann organisieren wir das für Sie.

Außerdem wäre es schön, wenn Sie uns Ihre E-Mail Adresse zukommen ließen, dann können wir Ihnen ggf. auch mal ein aktuelles Foto oder Video zukommen lassen.

Danke


Freitag, 20. März 2020

Stille bei SCHEEL

Nun diktiert auch bei uns das Coronavirus das Leben. Und was Ihnen als Angehörigen bisher selbstverständlich war, nämlich der von vielen tägliche Besuch bei ihren Lieben im Heim, ist nun nicht mehr möglich. Wir müssen nach Möglichkeit alles ausschalten, was die Bewohner gefährden könnte. Dazu gehört leider zur Zeit deren völlige Isolierung.

Natürlich wissen wir, dass die hier Arbeitenden durch ihre Außenverbindung Schlupflöcher für den Virus bieten können. Aber jeder Pfleger, jede Pflegerin, das Küchenpersonal sowie alle Betreuer bemühen sich um Einhaltung aller Regeln, damit dies nicht geschieht.

Es schmerzt natürlich, wenn Angehörige und Freunde abgewiesen werden müssen, die sonst zum Teil täglich hier gewesen sind und sich aufopfernd gekümmert haben. Seien Sie versichert, das Leben läuft hier weiter, zwar geruhsamer als bisher, auch etwas anders, aber mit großem Verantwortungsgefühl aller Beteiligten.

Wenn Sie etwas für Ihre Lieben tun wollen, geben Sie Post oder Geschenke am Eingang ab, versuchen Sie nicht, sich heimlich einzuschmuggeln oder mit dem Personal die Sinnhaftigkeit der Anordnungen zu diskutieren. Wir alle hoffen, dass die augenblicklichen Unbequemlichkeiten nicht ewig dauern und wünschen uns, dass keiner sich infiziert.



Von Herzen danken wir allen, die jetzt draußen bleiben müssen, für ihr Verständnis und ihre Geduld.

Ich grüße sie als Vorsitzende des Bewohnerbeirats vom
SCHEEL Altenpflegeheim

Renate Aschenbach   

Donnerstag, 19. März 2020

Es geht weiter ...


von Jana Thormählen

Liebe Angehörige,

wir denken an Sie. Ihre Lieben können Sie zur Zeit nicht besuchen. Das ist schwer.



Die medizinische und pflegerische Fürsorge läuft professionell weiter. Die hauswirtschaftliche Versorgung ist gesichert (und das Essen weiter lecker!), die soziale Betreuung mit allen Einschränkungen läuft mit ganzem Herzen weiter.

Wir waren und sind jetzt im Besonderen eine Gemeinschaft, die weiter zusammen lacht, liest, spazieren geht, Sport macht, spielt, am Leben teilhat. Wir passen aufeinander auf.




Damit Sie ein bisschen bei uns sein können, wollen wir so oft wie möglich Eindrücke aus unserem Alltag in diesen Blog stellen.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen, bleiben Sie gesund und bis bald!



Mittwoch, 18. März 2020

Weiterleitung von persönlichen Dingen und von Telefonaten

Wenn Sie Ihren Angehörigen Dinge für den persönlichen Bedarf oder Blumen überbracht haben möchten, kommen Sie bitte möglichst zu unseren Bürozeiten in der Woche bis ca. 16.00 Uhr. Angekommen vor unserer Haustür rufen Sie bitte unter Tel.: 040 5 23 11 44 an. Wir nehmen die Sachen entgegen und leiten diese Ihren Angehörigen umgehend weiter.

Telefonate verbinden wir in der Woche gerne bis 16.00 Uhr weiter, sodass Sie mit Ihren Angehörigen sprechen können. Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir am Wochenende lediglich Auskunft zum Gesundheitszustand geben können.
Sollte sich etwas am Allgemeinzustand verändern, werden wir Sie in gewohnter Weise unterrichten.

Wir danken Ihnen ausdrücklich für Ihr Vertrauen, Ihre Mithilfe und das Verständnis.

Informationen zur Corona-Pandemie


Donnerstag, 12. März 2020

Bitte um Verzicht auf Besuche

Die aktuelle Pandemielage erfordert besondere Maßnahmen für den Schutz der in unserem Haus lebenden Menschen, die ausnahmslos zum gefährdeten Personenkreis gehören.

Im Zuge unserer betrieblichen Pandemieplanung bitten wir Sie um Reduzierung oder Verzicht der Besuche in unserem Haus, gemäß der Empfehlungen des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein. Dies dient der Verringerung der persönlichen Kontakte und soll somit die Ansteckungsgefahr minimieren. Wir alle können durch eine bewusste Vermeidung nicht dringend notwendiger Kontakte dazu beitragen, dass zumindest die Verbreitung verlangsamt wird.

Außerdem weisen wir auf die Allgemeinverfügung des Gesundheitsamtes des Kreises Segeberg hin, wonach Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut aufgehalten haben, für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr unser Haus nicht betreten dürfen.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Wir sind sicher, dass Sie Verständnis für diese Maßnahmen haben und wünschen Ihnen, das Sie gesund bleiben.

Montag, 9. März 2020

"Jung trifft Alt"- gemeinsam durch die Jahreszeit

von Jana Thormählen



Der Frühling naht ...
und das tut er heute laut und lebendig.





Wir begrüßen wieder die Grundschulkinder der Schule Niendorfer Straße mit ihrer Lehrerin Frau Grebenstein. Im sonnigen Gepäck haben sie ein paar Lieder und die Lust mit uns gemeinsam Frühjahrs- und Osterdekorationen zu basteln. Nach einem kräftigenden Frühstück geht es auch sogleich ans Werk. An mehreren Tischen entstehen verschiedenen Kreationen: Regenbögen, Blumenwiesen, Osterhasen, bunte Eier und fröhliche Bilder. 


Es wird wie immer geklönt, geholfen, gewerkelt und gelacht. Viel zu schnell ist die gemeinsame Zeit schon wieder vorbei und wird mit dem allen bekannten Lied „Horch‘, was kommt von draußen rein“ schwungvoll beendet.

Dank der vielen fleißigen Helfer wie unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern Heidi Tessen und
Michael Stolzenberg ist danach auch ruckzuck wieder aufgeräumt.

Danke und kommt bald wieder!     

Montag, 2. März 2020

Helau around the clock - Wo andere aufhören, geht’s bei uns erst richtig los…


von Jana Thormählen


Am Tag nach Aschermittwoch stieg in unserem Haus das Faschingsfest. Mit lecker-herzhaftem und delikat-süßem Fingerfood und dazugehöriger süffiger Bowle wurde bei Stimmungsmusik der fröhliche Nachmittag gestartet.






Entertainer und DJ Hardi Hartmann begeisterte mit Stimme, Liedern und Sprüchen, so dass sich kaum noch jemand auf den Sitzen halten konnte. Es wurde im Mindesten geschunkelt, mitgeträllert und mehr als eine heiße Sohle auf’s Parkett gelegt. Für einen Nachmittag standen Spaß und fröhliches Miteinander an erster Stelle.

Montag, 27. Januar 2020

Xylophon und Marimba

von Jana Thormählen

Als Start in die Konzertsaison in unserem Haus begrüßten wir alte Bekannte: das Mallet-Duo vertreten durch Herrn Schiller und Herrn Meschk. Beide zeigten ihr Können an den beiden ursprünglich aus Afrika stammenden Schlaginstrumenten Xylophon und Marimba.




Virtuos spielten sie klassische Stücke wie den Radetzkymarsch oder das Ave Maria, die sie für ihre Instrumente umgeschrieben haben. Bei bekannten wie neuen Liedern wurde erstaunt zugehört, mitgeklatscht oder im Takt gewippt.




Alle Stücke wurden anmoderiert und die Geschichte der Instrumente den interessierten Zuhörern näher gebracht. Es war ein gelungener Einstand in ein musikalisches Jahr, der mit viel Applaus belohnt wurde.

Dienstag, 14. Januar 2020

Hast Du Töne!?

Auch die Kinder aus unserer Kinderbetreuung musizieren mit!
von Gabi Rohde
 
Jeden Freitag freuen sich die Bewohner über ein morgendliches Ritual für den Start in einen „besseren“ Tag.

Im Gesellschaftsraum treffen sich Bewohner aus allen Wohnbereichen, um gemeinsam zu singen. In Begleitung der Akkordeonistin Hildtraut Pohlmann und unter der musikalischen Moderation der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Karin Bretthorst entsteht ein Gefühl der Zugehörigkeit.

Das Singen alter Volkslieder, das Schmettern der Schlagerhits aus den 60ern, sowie das Schunkeln zu den Seemannsliedern… egal, ob richtig oder schief, leise summend oder laut: Singen im Chor schenkt Wohlbefinden, steigert die Verbindung zu den Mitmenschen und kräftigt zusätzlich die Lungen.

In liebgewonnener Tradition beginnt die fröhliche Gruppenaktivität grundsätzlich mit dem Canon „Bruder Jakob“ und endet zumeist mit dem allseits beliebten In Hamburg sagt man Tschüss“. Abschließend wird sich frenetisch applaudierend voneinander verabschiedet, um sich sogleich für den nächsten Freitag zu verabreden